Neue Grillzonen in Solingen: FDP begrüßt Vorschläge – fordert aber konsequente Kontrolle von Anfang an

Die FDP-Ratsgruppe Solingen begrüßt die aktuellen Vorschläge der Stadtverwaltung zur Einrichtung weiterer öffentlicher Grillplätze und Grillzonen im Stadtgebiet. Diese seien eine wichtige Reaktion auf die Entwicklungen am Engelsberger Hof, wo das öffentliche Grillen zuletzt aufgrund unkontrollierter Zustände stark eingeschränkt werden musste.
„Die neuen Grillzonen sind grundsätzlich der richtige Schritt, um den berechtigten Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger nach gemeinschaftlichem Grillen im öffentlichen Raum zu ermöglichen“, erklärt die Vorsitzende der FDP-Ratsgruppe, Nina Brattig.

Gleichzeitig mahnt die FDP jedoch an, die gemachten Erfahrungen aus der Vergangenheit ernst zu nehmen. Am Engelsberger Hof kam es in den letzten Jahren insbesondere durch fehlende Steuerung, mangelnde Kontrollen und eine Ausweitung des Grillens über die vorgesehenen Flächen hinaus zu erheblichen Problemen – darunter Vermüllung, Lärmbelästigung und Nutzungskonflikte mit anderen Besucherinnen und Besuchern.
„Genau diese Entwicklung darf sich nicht wiederholen“, so Brattig weiter. „Deshalb ist entscheidend, dass die neuen Grillzonen von Beginn an klar geregelt, sichtbar ausgewiesen und vor allem auch kontrolliert werden.“

Die FDP fordert daher ein schlüssiges Gesamtkonzept, das neben der Ausweisung geeigneter Flächen auch folgende Punkte umfasst:

  • regelmäßige Kontrollen durch Ordnungsdienste,
  • klare Nutzungsregeln und deren konsequente Durchsetzung,
  • ausreichende Müllbehälter und Sanitäranlagen,
  • sowie eine begleitende Kommunikation gegenüber den Nutzerinnen und Nutzern.

„Die Stadt muss aus der Situation am Engelsberger Hof lernen. Nur wenn Regeln nicht nur aufgestellt, sondern auch durchgesetzt werden, können die neuen Grillzonen langfristig funktionieren und von allen akzeptiert werden“, betont Brattig.

Die FDP-Ratsgruppe signalisiert ihre grundsätzliche Unterstützung für die Pläne der Verwaltung, wird die konkrete Ausgestaltung jedoch weiterhin kritisch-konstruktiv begleiten.